Morgen mache ich mich auf den Weg nach Bremen, um bei den 14. Hochschultagen Berufliche Bildung an der Universität Bremen zu präsentieren. Im Kern wird es um unsere Modellversuche gehen, die wir im Auftrag des BIBB durchgeführt haben und durchführen. Außerdem mache ich einen kleinen Schlenker, um darzustellen, wie wir das Internet in diesem Rahmen nutzen. Wer will, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. (W 07 Flexibilitätsspielräume)
März 16, 2006 um 9:04 |
Bremen kenne ich noch nicht, wollte immer dahin. Gerade vor ein paar Wochen habe ich zusammen mit einer Kollegin einen Abstract vorbereitet für einen im Juni 2006 in Bremen veranstaltenden Kongress: Multiliteralität, Identität und europäischer Bildungsauftrag: http://www.fb10.uni-bremen.de/multilit/default.asp
Wir haben aber schliesslich den Vorschlag nicht zugeschickt, da wir irgendwie zu spät verstanden haben, die Adressaten eher Schullehrer als Professor bzw. Dozenten an Universitäten waren.
März 17, 2006 um 3:27 |
Das ist natürlich ärgerlich … aber vielleicht war die Arbeit nicht ganz umsonst, wenn das Abstract an anderer Stelle eingereicht werden kann, wo es besser passt.
In der Tat gab es bei den Hochschultagen sehr viele Angebote für Berufsschullehrer. Mir wurde auch erzählt, dass diese Veranstaltung früher noch viel stärker auf Berufsschullehrer ausgerichtet war. Dieses Mal war das Angebot etwas breiter – kein Wunder bei 25 gleichzeitigen Workshops am Donnerstag und Freitag. Für meinen Geschmack war das etwas zuviel des Guten. Der Effekt war nämlich, dass die Workshops nicht sehr voll waren und größtenteils nur von Personen besucht wurden, die dort ohnehin einen Vortrag hielten. In unserem Workshop gab es vielleicht noch 5 zusätzliche Besucher … das war schon etwas mager. Aber so konnten wir wenigstens sehr intensiv arbeiten.
Bremen ist als Stadt übrigens sehr zu empfehlen – so ist zumindest mein Eindruck. Ich war auch zum ersten Mal dort und habe leider nicht viel sehen können. Die Kollegen waren aber so nett, mir wenigstens die Bremer Stadtmusikanten zu zeigen. Damit habe ich zumindest das Wahrzeichen Bremens mitgenommen …
März 17, 2006 um 6:19 |
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Man nimmt an einem Kongress teil und sehr oft sind ganz wenige, wenn nicht nur die Person, die etwas vorträgt, da. Folge der starken Spezialisierung? Könnte vielleicht ja sein. Eine Rolle spielt auch dabei, dass wir immer mehr solche Beiträge brauchen, um unseren Lebenslauf zu erweitern.
Es freut mich, dass bei euch (du hast nicht allein “gespielt”, oder? mehrere waren.
Meine Kollegin meint, sowie du, wir werden das Abstract
sicher ein anderes mal benutzen können. Mal sehen!
Schade hast du keine Zeit gehabt, dir Bremen anzuschauen. Weisst du was? Viele Kongressisten ¿? nutzen die Gelegenheit aus, anstatt sich die Vorträge und Konferenzen anzuhören, die fremde Stadt zu besichtigen. das ich auch keine schlechte Idee. Hört sich aber nicht sehr ernst an, oder?
Darf ich mal fragen, warum du hier nicht mehr als Absender mit deinem Vor- und Nachname vorkommst, sondern als CSCL?
Die Stadt wo ich wohne explodiert im Moment. Keine Angst aber, das sind die Fallas!!
März 18, 2006 um 10:24 |
Manchmal steht die Erkenntnis am Ende einer Veranstaltung, dass es wohl besser gewesen wäre, sich die Stadt anzuschauen anstatt den ganzen Tag hartnäckig im Seminar zu sitzen. Allerdings … meistens lohnt es sich doch … und sei es auch nur wegen eines guten Gesprächs oder eines neuen Kontaktes.
Ich erscheine hier übrigens mit “CSCL”, weil das mein Nickname bei WordPress ist. Wenn ich eingeloggt bin und auf einen Kommentar antworte, erscheint automatisch “CSCL”. Wenn ich nicht eingeloggt bin, kann ich meinen Namen eintragen, wenn ich einen Kommentar hinterlasse. Ehrlich gesagt habe ich darauf bisher gar nicht geachtet …
Viel Spass übrigens beim Fallas-Fest … hoffentlich habt ihr dazu schönes Wetter (wärmer als hier wird es wohl sein)!